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FB Biologie

Ökologische und naturwissenschaftliche Bildung an der OWS

1. Ziele des Biologieunterrichts

Zu einem  modernen, handlungsorientierten Biologieunterricht gehört die reale, naturnahe Begegnung mit dem Lerngegenstand. Moderne Entwicklungen sollen aufgegriffen und aufbereitet werden. Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule sollen lernen, neue Methoden zu nutzen, Kompetenzen zu erlernen, sie kritisch zu hinterfragen und ihr erlerntes Wissen entsprechend umzusetzen und anzuwenden. Dies gilt auch besonders für die Abschlusspräsentationen der 9. und 10. Klassen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen außerdem für den Natur- und Umweltschutz sensibilisiert werden und Bereitschaft entwickeln, in diesen Bereichen auch außerhalb der Schule tätig zu sein (z.B. in NABU- und Vogelschutzgruppen).
Aber nicht nur die Natur soll in unserem Biologieunterricht eine Rolle spielen, sondern auch das Verständnis und Wissen über den Menschen, unsere Gesundheit und die Entwicklung und Entstehung der Erde. Vor allem die vielfältigen Veränderungen rund um unsere Gesundheit (auch) in Zusammenhang mit Drogenmissbrauch spielt eine große Rolle und soll unsere Schülerinnen und Schüler sensibilisieren. Die Auswirkungen aller biologischen und ökologischen Aspekte auf  ihr weiteres Leben soll ihnen anschaulich und verständlich gemacht werden   


2. Umsetzung der Ziele im Biologieunterricht

Die günstige Lage der Oberwaldschule ermöglicht die Realbegegnung mit dem Lerngegenstand in sehr vielfältiger Weise. Da die Schule direkt an die Wiesen des Vogelsbergs grenzt, Wälder in relativ kurzer Zeit zu erreichen sind und auch Gewässer (Katzenteich, Mühlbach) in unmittelbarer Nähe der Schule liegen, sind das gute Voraussetzungen, den Lerngegenstand auch zu „begreifen“. Man kann problemlos Lebewesen in ihrem Lebensraum beobachten, untersuchen und ihre Gewohnheiten kennen lernen. Dadurch lässt sich auch die Wechselwirkung von Flora und Fauna im schulnahen Bereich  in den Unterricht integrieren.
Gerade in diesen praktischen Bereichen wird an unserer Schule einiges umgesetzt:
  • Zwei WP-Kurse beschäftigen sich mit der Erfassung und Dokumentation der Wiese hinter der neuen Turnhalle (s. auch Umweltschule und Ökotopia – das grüne Klassenzimmer). Hier finden vor allem Bestimmungsübungen (Pflanzen und Tiere) statt. Aber auch die Untersuchung des Bodens und das Entnehmen von Bodenproben, um die unterschiedlichen Bodenschichten zu erkennen, werden von den Schülergruppen durchgeführt.
  • Eine AG pflegt unsere Kräuterspirale, die im Jahr 2007 umstrukturiert wurde (Unkraut jäten, Pflanzen zurückschneiden usw.). Mit den Kräutern werden dann Brotaufstriche und andere Köstlichkeiten hergestellt.
  • Im Schuljahr 2007/2008 haben wir uns erstmals als Umweltschule angemeldet. Seitdem ist die OWS regelmäßig als Umweltschule ausgezeichnet worden. Weitere Informationen  hierzu sind ebenfalls auf unserer Homepage zu finden.

Bei all diesen Aktivitäten, vor allem aber im Bereich der Umweltschule, wird die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) angestrebt.
Neben den Aktivitäten und Angeboten, die wir außerhalb des Schulgebäudes nutzen können, soll aber auch versucht werden, andere biologische Themen möglichst „begreifbar“ und anschaulich zu unterrichten.
Um dies zu erreichen, wird vor allem der Biologieunterricht in den Klassen 5 und 6 spielerisch und durch die Unterstützung vieler  Modelle, die teilweise selbst hergestellt werden, (z.B. Wirbelsäulenmodelle) veranschaulicht.
Im Bereich der Sexualerziehung werden die Beratungsteams von pro familia eingeladen, um in den jeweiligen Klassen in geschlechtsspezifischen Gruppen zu arbeiten. Dadurch haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Bedürfnisse anzusprechen und sich auf diese Art und Weise auch beraten zu lassen.